Liebe BesucherInnen unserer Homepage sicher interessiert es Sie, was für uns Schwestern die Fastenzeit, die sog. österliche Bußzeit, bedeutet und wie wir diese verbringen.

Heute lesen Sie einen Beitrag aus einem Konvent in unseren Einrichtungen.

Die Fastenzeit im Klein-Konvent und in meinem Leben
Zur Fastenzeit gehört für mich die Einstellung: Ich will meine Gottesbeziehung vertiefen, vor allem SEINE Liebe zu mir und allen Menschen ganz tief in mir annehmen.
Die über 50-jährige Erfahrung mit der Fastenzeit lehrt mich, dass ich keine großen Vorsätze mache, denn „der Weg ist lang“ und ich brauche nichts leisten.
Für mich ist die Haltung der Dankbarkeit wichtig und die Wachsamkeit. So will ich mich bei den kleinen Dingen des Alltags: einen Liebesdienst, ein Schweigen, die Übung der Geduld… dankbar an Gottes Liebe zu mir erinnern.
Schon seit vielen Jahren sind wir uns im Konvent über ein paar praktische Fasten-Übungen einig und bestärken uns darin gegenseitig:
Wir verzichten nach dem Mittagessen auf den „süßen“ Nachtisch; essen dafür Obst. Wir verzichten auch auf das Kleinbrot zum Frühstück, das es sonst 1 x wöchentlich gibt. Dazu gibt es den allgemeinen Verzicht auf Süßigkeiten (Schokolade u.ä.)