„Maria Maienkönigin, dich will der Mai begrüßen, o segne ihn mit holdem Sinn und uns zu deinen Füßen.“

Mit diesem Lied aus dem 19. Jahrhundert gedenkt die Kirche in besonderes Weise im Monat Mai der Gottesmutter Maria.

Im Mai erwacht die Natur zu neuem Leben, es grünt und blüht, die Schöpfung entfaltet sich in ihrer ganzen Pracht.
Maria steht für den Inbegriff wachsenden Lebens.
Sie hat Jesus empfangen und geboren.
Mit ihrem „Fiat“, „mir Geschehe“  zum Plan Gottes, gab sie ihrem Leben eine völlig neue Richtung.
Was auf sie zukam war nicht überschaubar.
Ihre einzige Blickrichtung war die auf Gott.

Bei uns Immakulataschwestern nimmt Maria eine besondere Stellung ein.
Wir verehren sie als unsere Mutter, Fürsprecherin und Schwester im Glauben.
Wie Maria wollen wir unseren Blick auf Gott ausrichten.
Wir wollen nach seinem Willen suchen und fragen, persönlich wie als ganze Gemeinschaft.

Unsere Gründerin, Mutter Maria Theresia Hecht, war eine große Marienverehrerin.
Sie vertraute die Nöte und Sorgen der wachsenden Gemeinschaft Maria an
und bat um ihren Schutz und Segen.

Wir Schwestern möchten die Verehrung gegenüber Maria im täglichen Rosenkranzgebet zum Ausdruck bringen.
Unsere Nöte und Sorgen, die Anliegen der Menschen in Kirche und Welt legen wir in die Hände Mariens.
Sie ist uns Helferin, Mittlerin und Fürsprecherin bei Gott.

Die Lourdes-Grotte in unserem Park ist öffentlich zugänglich, und lädt zu Gebet und Einkehr ein.

Wir wünschen Ihnen einen gesegneten Marienmonat Mai und grüßen Sie herzlich

Ihre Immakulataschwestern

Bild: Privat Maialtar Kirche in Jedesheim